REALLABOR FÜR JUGENDBETEILIGUNG & NACHHALTIGKEITSHANDELN

Projektwochenformat - Entwicklung in Schleswig-Holstein

Entwicklungsprojekt: Jugend gestaltet nachhaltige Zukunft

Im Rahmen des Projektes wird ein neues Format für Projektwochen an Schulen entwickelt, erprobt und optimiert, um

  • die Schüler/-innen für die Themen (Regional-)Politik, Nachhaltigkeit und Vernetztes Denken zu sensibilisieren (Stärkung des Nachhaltigkeitsbewusstseins),
  • sie zu befähigen, komplexe (Nachhaltigkeits-)Themen durch Einsatz des Vernetzten / Systemischen Denkens ganzheitlich reflektieren und eigenständig lösen zu können (Methodenvermittlung Vernetztes Denken),
  • sie die entscheidenden Nachhaltigkeitszusammenhänge selbst erarbeiten und selbst entdecken zu lassen (entdeckendes statt rezeptives Lernen),
  • sie dazu zu ermutigen, sich politisch mit eigenen Beiträgen zu konkreten Herausforderungen in der eigenen Region (Heimat) zu engagieren und einzubringen (Bürgerpartizipation / Beteiligung) und
  • um dabei insbesondere auch das eigenen Konsum- und Alltagsverhalten kritisch zu hinterfragen und zu verändern und somit die Lücke zwischen Wissen und Handeln zu schließen (Stärkung des Nachhaltigkeitshandeln).

Im Sinne eines landesweiten Reallabors werden die unterschiedlichen Entwicklungsstände des zu entwickelnden Projektwochenformats an ca. 48 Schulen (mit jeweils 2 Schulklassen der Klassenstufe 9-11) erprobt und optimiert. Hierüber erhalten ca. 2.400 Schüler/-innen aus Schleswig-Holstein (der Sekundarstufe 1 und 2) die Möglichkeit, sich in der eigenen Region aktiv einzubringen. Das Projektwochenformat soll universell zu den Oberthemen „Nachhaltige Mobilität“, „Nachhaltige Ressourcennutzung“ sowie „Nachhaltige Energiegewinnung und -nutzung“ eingesetzt werden können. Um dies zu erreichen, werden kontinuierlich verschiedene Teilthemen inhaltlich aufbereitet und an den Schulen nacheinander getestet. Dabei sollen bis zu 96 verschiedene Teilthemen im Sinne unterschiedlicher Lehrmodule entwickelt, getestet und optimiert werden.

Entwicklungsprojekt: Jugend wird AKTIV!

Im Rahmen des Projektes wird ein weiteres Format für Projektwochen an Schulen entwickelt, erprobt und optimiert, das nicht auf die Entwicklung neuer Schülerideen zielt sondern eher auf deren Umsetzung. Das neue Projektwochen-Format wird somit synergetisch zum o.g. Projekt „Jugend gestaltet nachhaltige Zukunft“ wirken. Letzteres dient als Ideenpool – das neue Projektwochen-Format sorgt für die Umsetzung der Schülerideen.

Wie oben beschrieben werden auch hier die unterschiedlichen Entwicklungsstände des zu entwickelnden Projektwochenformats an verschiedenen Schulen erprobt und anschließend optimiert. Hierdurch werden diverse Schüler/-innen Veränderungsprozesse der eigenen Region aktiv mitgestalten und zwar zu unterschiedlichsten Teilaspekten der Oberthemen Nachhaltige Daseinsvorsorge, Nachhaltigkeit und Klimaschutz im ländlichen Raum.

FÖRDERER DER JUGENDBETEILIGUNG IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

Ein großes DANKESCHÖN ...

… an die AktivRegionen aus Schleswig-Holstein und an die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz SH (EKSH), die die o.g. Projekte überhaupt erst ermöglicht haben.

 

ELER / AktivRegionen    LEADER    

 

Ein weiterer Dank richtet sich an die Sparkassen Schleswig-Holstein. Über die Sparkassen erhalten alle Schulen aus Schleswig-Holstein den iMODELER auch als Desktop-Version kostenlos und projektübergreifend für Jugendbeteiligungsprozesse.Sparkassen Schleswig-Holstein