LOW-EMISSION-SCHOOLS IN NORDDEUTSCHLAND

Verbundprojekt der Nationalen Klimaschutzinitiative

Das Projektziel bestand darin, die Diskrepanz zwischen Nachhaltigkeitswissen und -handeln über soziale Innovationen an norddeutschen Schulen zu beheben. Konkret sollten dabei wirksame Low-Emission-Konzepte an 240 Schulen (jeweils 120 aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen) entwickelt und umgesetzt werden, um hierüber ca.  25.500 tCO2eqEmissionen einzusparen. Um dies zu erreichen, wurden ca. 480 Lehramtsstudierende über neue Ausbildungsmodule an den beteiligten Universitäten ausgebildet, die dann anschließend die 240 Schulprojektwochen in 2er-Teams begleiteten. Im Rahmen der Projektwochen entwickelten die Schülerinnen und Schüler (SuS) Konzepte, um ihre eigene Schule nachhaltiger zu gestalten. Konkret ging es u.a. um die Themen Abfallvermeidung und –trennung, Energiesparen & Nutzung regenerativer Energien, Ressourcenschonung, nachhaltige Ernährung und Mobilität. Bei der Konzepterstellung hinterfragten und veränderten die SuS insbesondere auch ihr eigenes Alltagsverhalten an der Schule. Gemeinsam mit der Schulleitung, dem Schulträger und weiteren Vertretern aus Wirtschaft & Politik wurden Wege zur Umsetzung der Schülerideen gesucht. Die gesamte Organisation, Durchführung und Nachbereitung der Projektwochen erfolgte über das Projekt.

Das Vorgehen wird im Rahmen kostenloser Online-Veranstaltungen (Termine), die sich an interessierte Lehrkräfte und Schulen richten, kurz vorgestellt. Weitere Informationen bietet unser Flyer.

Partner des Verbundprojektes:

  • Institut für Vernetztes Denken Bredeneek gGmbH (IfVD Bredeneek)
  • Didaktik der Geographie, Dr. Wilfried Hoppe, Geographisches Institut, Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel
  • Didaktik der Geographie, Prof. Dr. Christiane Meyer, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN), Leibniz Universität Hannover (LUH)

Laufzeit des Projektes: 01.10.2021 – 31.07.2025

Förderkennzeichen des Verbundprojektes: 67KF0143A, 67KF0143B, 67KF0143C

MEHR ALS NUR EIN SCHULTERKLOPFEN

Finanzielle Unterstützung durch regionale Partner

Jugendbeteiligung muss sich lohnen. Die Schüler/-innen müssen erleben, dass ihre Beiträge für die eigene Region auch ernstgenommen werden und dass sie etwas verändern können. Daher binden wir in allen Projektwochen auch immer regionale Partner (u.a. Sparkassen, Entsorgungsbetriebe, Stadtwerke, Stiftungen) ein, die eine (Teil-)Umsetzung der Ideen ermöglichen. U.a. stellte die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH) insgesamt 100.000 EUR (1.000 EUR pro Schule) für unsere bisherigen Projektwochen in Schleswig-Holstein zur Verfügung.

Zudem finden jährliche Landes-Wettbewerbe statt. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 18.000 EUR jährlich vergeben.

FÖRDERER DES NKI-PROJEKTES LESSCO2

Ein großes DANKESCHÖN ...

… geht an die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), die das o.g. Projekt überhaupt erst ermöglicht haben.

Ein weitere Dank gilt den Sparkassen Schleswig-Holstein sowie der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH), die das Projekt in Schleswig-Holstein unterstützten und den landesweiten Wettbewerb in Schleswig-Holstein ermöglichten.